1. Claude 3 - Weiß die KI, dass wir Sie testen? Anthropic hat die dritte Version Ihrer KI vorgestellt. Ähnlich wie bei Google gibt es auch hier mit Haiku, Sonnet und Opus drei verschiedene Versionen. Alle besitzen ein Kontextfenster von 200.000 Tokens und können auch visuelle Eingaben wie Bilder verarbeiten. Opus, das mächtigste der drei, schneidet in ersten Test besser ab als ChatGPT-4. Gerade ein Test, die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, bringt eine andere Facette zum Vorschein. Dabei geht es darum, dass Informationen auch in großen Dokumenten korrekt wiedergegeben werden. Beispielsweise wurde dazu Informationen über einen Pizza-Belag zwischen Businessplänen zu Start-ups "versteckt". Nicht nur konnte Opus die entsprechende Textstelle wiederfinden und Aussagen dazu machen, nein, Opus ging sogar so weit zu behaupten, dass diese Information mit Absicht dort für einen Test platziert wurde, da sie sonst keinen Sinn ergeben würde. twitter.com anthropic.com
  1. Videos werden Lippensynchron: In Deutschland sind wir daran gewöhnt, dass der Ton meist nicht zu den Lippenbewegungen passt. Gleichzeitig sorgt dies für eine größere Akzeptanz und daran wird gearbeitet. Pika Labs stellt dazu die nächste Generation Ihres Videotools vor. Einen Schritt weiter geht die Forschungsarbeit von Alibaba's EMO. Die Lippenbewegungen werden zur Audiodatei synchronisiert und auch die Emotionen hinter den Worten berücksichtigt. So schließt eine Sängerin die Augen oder blickt direkt in die Kamera. humanaigc.github.io
  1. Adobe's Musikgenie: Adobes neues generatives AI-Tool für Musik kann auf Textbeschreibungen basierende Audio-Tracks erstellen. Von "glücklichem Tanz" bis "traurigem Jazz".
  1. KI trifft Hollywood & den Support: Tyler Perry, Schauspieler, Filmemacher und Studioinhaber, stellt seine 800 Millionen Dollar schweren Expansionspläne zurück. Warum? Text-zu-Video macht so große Fortschritte, dass er diese Entwicklungen nicht ignorieren kann. Bei der Belegschaft von Klarna, einem Zahlungsdienstleister, hat KI schon für einen Kahlschlag gesorgt. Bis zu 700 Leute hat KI hier im Supportbereich ersetzt. Dabei kann der Chatbot Probleme der Kunden auch in weniger Zeit lösen.
  1. Kooperationen & Rechtsstreit gehen Hand in Hand: Einerseits nehmen die Klagen zwischen den großen Anbietern wie OpenAI und New York Times weiter an Schärfe zu. Anderseits gibt es eine Reihe von Kooperationen. Googles Gemini hat eine Partnerschaft mit StackOverflow, Tumbl kooperiert mit OpenAi und Midjourney etc. Es wird auch in den nächsten Jahren noch unübersichtlich bleiben. Wichtig werden für uns die Regelungen über die Verwendung der Texte, Bilder & Videos sein. theverge.com techcrunch.com theverge.com
  1. Microsoft schraubt weiter an Copilot: Die neueste Version soll gerade beim Thema Finanzen einen großen Schritt nach vorn machen. Aus Excelwüsten mit nur einem Prompt eine fertige Präsentation der neusten Quartalszahlen? Bald möglich? Wir probieren es aus und berichten! blogs.microsoft.com