Die Saison der Messen und Events hat begonnen. Mit dem Cloud Next Event reiht sich Google ein. Einiges davon hat es in den Newsletter geschafft. Dann starten wir auch damit
Eigener AI-Chip: Google möchte seine Abhängigkeit von Nvidia verringern, die geraden den AI-Markt dominieren. Dazu hat Google einen ARM-basierenden Chip vorgestellt. Schauen wir kurz auf die Konkurrenz. Amazon, Microsoft, Apple, Intel und Meta entwickeln eigene, leistungsfähige Chips. Wohl auch deswegen um die eigene Plattform zu stärken. heise.de
Neue AI-Modelle und Updates: Neben Google haben auch Meta, Claude, Mistral und OpenAI neue Versionen Ihrer LLMs vorgestellt oder angekündigt. Ein Teil dieser Modelle ist weiterhin nicht in Deutschland verfügbar. Geraten wir hier ins Hintertreffen?
Rechtliche und ethische Implikationen von AI: ️ ein neuer Gesetzesvorschlag in den USA könnte bald AI-Unternehmen dazu zwingen, ihre Trainingsdaten offenzulegen. Vergangene Woche haben wir noch darüber gesprochen, wo die Daten eigentlich herkommen. Ob und wann der Gesetzentwurf kommt, steht bisher nicht fest. theguardian.com
Adobe kauft Videodaten: Der Gesetzentwurf ist sicherlich nicht der Grund, warum Adobe dabei ist, im großen Stil Videomaterial für das Training seiner AI-Modelle zu kaufen. Die Spanne reicht von 3 bis 7 Dollar pro Minute. bensbites.beehiiv.com
Adobe nutz KI Bilder für Bildtraining? Vielleicht hat Adobe ja aus seinem Vorgehen gelernt? Berichten zufolge soll Adobe für seinen Bildgenerator im großen Stil Bilder von Midjourney, einem KI-Tool verwendet haben. bloomberg.com
AI Musikgeneration: Udio macht einen mächtigen Schritt hin zum automatisierten Song Erstellung. Aktuell noch für jeden kostenlos, einfach ausprobieren, auch auf Deutsch funktionieren die Texte hervorragend! Fragen? Gerne an mich. udio.com
Humane AI Pin kommt nicht gut an: Es soll nicht weniger als das Smartphone ersetzen und das mit KI. Das kleine Gerät wird an der Kleidung getragen und kann per Kamera, Beamer, Mikrofone und Lautsprecher mit euch kommunizieren. Klar mit KI! In den ersten Test wurden viele Probleme sichtbare. Das betrifft nicht nur die Technik, sondern auch die Praxistauglichkeit. Nicht jeder möchte in der vollen Bahn seinen Prompt laut aussprechen müssen. t3n.de
Kennzeichnung von KI-Bildern: Gerade in sozialen Netzen verbreiten sich immer wieder Fake News, die mittels KI-Bilder authentisch aussehen sollen. Meta geht im Katz-und-Maus-Spiel den nächsten Schritt und versucht solche Bilder nun automatisch zu erkennen und zu markieren. Hier wieder sich wieder die Frage stellen wie wird mit falsch positiven Ergebnissen umgegangen. about.fb.com
KI untersucht Blutspuren: In Belgien hat die Bundespolizei in Zusammenarbeit mit der Universität Leuven ein Programm entwickelt, welches Blutspuren am Tatort analysiert. Muster von Blutspuren können sehr komplex sein und deren Analyse lange dauern. Mithilfe dieses Programms können die Ermittler Ihre Hypothesen schneller überprüfen. Der "klassische" Ansatz wird dabei weiterhin Parallel betrieben. heise.de
Blut, Schweiß und Tränen, so könnte man diese Woche auch zusammenfassen:)
