Pre-Release-Tests bei OpenAI & Anthropic: Sam Altman, CEO von OpenAI, hat bekannt gegeben, dass OpenAI eine Vereinbarung mit dem US AI Safety Institute für Pre-Release-Tests ihrer zukünftigen Modelle erreicht hat. Wann das neue Modell erscheinend wird ist weiter unklar. Den gleichen Schritt geht auch Anthropic. theverge.com x.com

Finanzierungsrunde: OpenAI braucht weiterhin Geld und spricht mit verschiedenen Investoren über eine weitere Finanzspritze. Dabei sind alle großen Namen wie Nvidia, Microsoft und Apple. Mit der geplanten Finanzierungsrunde würde OpenAI mit 100 Milliarden Dollar bewertet werden. bloomberg.com

System-Prompts: Anthropic hat die System-Prompts, also die Anweisungen an das System bevor der Nutzer eine Eingabe machen kann, veröffentlicht. Dabei fallen einige Sicherheitsmerkmale auf. Wer sich fragt, warum das System wie reagiert, bekommt hier zumindest einen Teil der Antwort. docs.anthropic.com

Artifacts für alle: Und noch mal Anthropic, für alle Nutzer sind nun die Artifacts, also die direkten Ausgaben in einer eigenen Sandbox verfügbar. Damit lässt sich erstellert Code, Bilder oder Diagramme direkt im Chat anzeigen und damit interagieren. anthropic.com

Google: Wer Googles Browser Chrome nutzt, kann jetzt direkt in der Adresszeile mit Gemini chatten. Dazu reicht ein @gemini und schon geht es los. Gleichzeitig erstellt Gemini jetzt Notizen zu euren Videocalls, wenn Ihr Google Meet verwendet. engadget.com searchenginejournal.com

Gemini bringt Bilder von Personen zurück: Nach längerer Abstinenz sind jetzt wieder Bilder von Personen mit Gemini und Imagen 3 möglich. Vormals hatte Gemini zum Teil mit der Diversität etwas übertrieben und z.B. schwarze Wehrmachtssoldaten oder asiatische Wikinger erstellt blog.google

AI-Training Supercluster: Nur 20 Sekunden ist das Video lang und doch gibt es einen guten Einblick, wie riesig die Computerzentren sind, in denen AI-Modelle trainiert werden. Schaut mal kurz rein. x.com

Schnelle Interfaces: Geschwindigkeit und Rechenzeit ist aktuell die Währung in der AI-Welt. Nvidia profitiert stark von der Nachfrage nach GPUs und auch andere möchten ein Stück vom Kuchen abhaben. Cerebras gibt an, dass aktuelle Modelle bis zu 20 Mal schneller auf den eigenen Systemen laufen und das zu einem Bruchteil des Preises. cerebras.ai

Midjourney getting into Hardware: Cerebras ist nicht die einzige Firma die sich mit spezialisierter Hardware für KI einen Namen macht. Auch der Branchenprimus im Bereich Text-zu-Bild Generatoren möchte in diesem Bereich Fuß fassen. Wann mit der ersten Hardware zu rechnen ist, bleibt abzuwarten. techcrunch.com

Qwen2L versteht Bilder und Videos: Das neue Open Source Model Qwen2-VL soll Bilder und Videos von bis zu 20 Minuten verstehen und Fragen dazu beantworten können. So kann es z.B. farbige Würfel mit Zahlen darauf richtig zuordnen. qwenlm.github.io

100.000.000: so viele Token kann ein neues AI-Modell von Magic Team verarbeiten. Das sind ca. 57 Millionen Wörter und somit schon fast eine Bibliothek. Magic Team arbeitet unter anderem mit Google zusammen um diese Technik schnell verfügbar zu machen. magic.dev

Doom mittels AI: Das 1993 erschiene Doom, ein Ego-Shooter, lässt sich nun auch per KI spielen. Dabei wurde ein spezielles KI-Modell verwendet, welches bei Bewegung des Spielers durch die Welt jedes Bild neu erstellt. Anstelle einer programmierten Spiellogik reicht hier ein KI-Modell. Auch wenn die Ausgabe nicht perfekt ist, ist die Idee und die Umsetzung beeindruckend. arstechnica.com

KI erkennt Krebszellen: Mittels der Fluoreszenzmikroskopie lassen sich Vorgänge innerhalb von Zellen beobachten. Dies machten sich Forscher zunutze und trainierten eine KI auf die Unterscheidung von gesunden und kranken Zellen. Somit ist die KI nun in der Lage Krebszellen aber auch Infektionen in den Bildern festzustellen. medicalxpress.com

AR-Brillen nicht vor 2027: Viele KI-Gadgets haben wir schon gesehen, so auch Sonnenbrillen mit KI. Auch Meta hat dazu viel vorgestellt und Versprechungen gemacht. Jedoch scheint die Wahrheit zu sein, dass solche Produkte noch etwas länger dauern werden. Ist das nun schade oder gut, dass wir noch einige Zeit unsere Privatsphäre haben werden? theverge.com

Alexa bekommt mehr KI: Amazons Alexa bekommt ein Upgrade und soll mehr verstehen und bessere Antworten liefern. Gleichzeitig möchte Amazon die Kosten für die KI neu verteilen. Im Gespräch ist eine monatliche Gebühr. zdnet.com

Turing-Test bestanden? In einer Studie konnte GPT-4 54% der menschlichen Teilnehmer davon überzeugen, selbst ein Mensch zu sein. Wirkliche menschliche Gegenüber wurden zu 67% identifiziert. Spannend ist dabei, dass GPT-4 gesagt wurde, es solle nicht auf jede Frage eine Antwort haben und auch mal flapsig antworten. arxiv.org

Ist ein Text ohne Fehler immer von einer Maschine? Braucht es den »Makel« des menschlichen, damit wir es als solches wahrnehmen? Mit dieser fast schon philosophischen Fragestellung möchte ich heute schließen.

Was meinst du? Würdest du eine KI erkennen?