Nobelpreise: Man könnte meinen, dieses Jahr steht ganz im Zeichen der KI. In den Kategorien Chemie und Physik wurden dieses Jahr jeweils Arbeiten geehrt, die sehr stark mit den aktuellen Entwicklungen von KI zu tun haben. In Physik geht der Preis an John J. Hopfield und Geoffrey E. Hinton für Ihre Arbeiten an neuronalen Netzen, die eine Grundlage für die heutigen KI-Anwendungen darstellen. Den Nobelpreis für Chemie teilen sich David Baker und zum anderen Teil Demis Hassabis und John M. Jumper. Hassabis und Jumper haben ein KI-Modell entwickelt, um komplexe Strukturen von Proteinen vorherzusagen. heise.de heise.de

Mehr als Video: Meta stellt mit Meta Movie Gen ein Text-zu-Video Tool vor welches gleichzeitig Musik und Soundeffekte erstellen kann. Ebenso sollen sich Videos aus Bildern erstellen lassen. Leider handelt es sich auch hier um eine Forschungsarbeit und noch um kein veröffentlichtes Modell für uns zum Testen. ai.meta.com

Bilder zum Leben erwecken: Mit Hailuo kannst du direkt loslegen und aus einem Bild ein Video erstellen. Einen kostenlosen Probeaccount gibt es ebenfalls. Bislang sind, ist die Länge auf 5 Sekunden limitiert. hailuoai.video

Selbermachen: Mit Pyramid Flow gibt es in der Reihe der Text-zu-Video-Generatoren nun auch eine Open Source Alternative auf hohem Niveau. Wenn du also einen leistungsfähigen Computer zu Hause hast, kannst du es direkt ohne weitere Kosten ausprobieren. venturebeat.com

Weniger Online-Meetings: Zoom möchte es dir ermöglichen, bald selbst nicht mehr an Meetings teilnehmen zu müssen. Das erledigt dann ein Avatar für dich. Im ersten Schritt soll es möglich sein, einen eigenen Avatar von sich zu erstellen und diesen mithilfe von Textnachrichten, Videos von euch an eure Mitarbeiter oder Kollegen weitergeben zu lassen. theverge.com

HubSpot & HyGen: schließen sich zusammen. Damit könnt Ihr nun direkt aus eurem Beitrag auf HubSpot ein Video mithilfe von KI erstellen lassen. Dabei könnt Ihr Euch selbst oder einen anderen Avatar verwenden. x.com

Bildgeneratoren: Google liefert mit Imagen 3 die neueste Version für Gemini aus. Dabei bleiben weiterhin Probleme mit fotorealistischen Personen. Wenn du selbst mit Bildgeneratoren arbeitest kannst du mal folgenden Prompt ausprobieren "IMG_ 1018.CR 2" damit lassen sich mit Midjourney und Flux sehr echt aussehende Bilder erzeugen. x.com instagram.com

Von Menschen gemacht: Ob von Menschenhand oder KI ist bei Bildern und Texten immer schwieriger zu erkennen. Deswegen möchte Adobe den Kreativen eine Möglichkeit an die Hand geben, um nachzuweisen, dass Ihre Bilder nicht aus der KI stammen. Anfang 2025 sollen dazu einige Tools bereitgestellt werden. Die Möglichkeit, Bilder als echt zu deklarieren, verfolgen aktuell einige, z.B. die Kamerahersteller. digitaltrends.com

Nicht genug Kapazität: Das bemängelt OpenAI in der Kooperation mit Microsoft. Aus Sicht von OpenAI stellt Microsoft nicht genügend neue Serverkapazitäten zur Verfügung um mit dem Wachstum von OpenAI und den KI-Modellen Schritt zu halten. Das würde auch das verzögerte Ausrollen einiger bereits angekündigter Funktionen erklären. theinformation.com

Pakete markieren: Die Auslieferung von Paketen ist ein aufwendiger und anstrengender Job. Auch hier soll KI in kleinen Schritten helfen. Mittels eines kleinen Projektors im Wagen soll dem Zusteller mit einem grünen Kreis angezeigt werden, welches Paket er mitnehmen kann. Dies soll sowohl das Suchen reduzieren und zu mehr Zeit und weniger Fehlern führen. aboutamazon.com

Gestohlen: Android-Smartphones sollen schon bald selbst bemerken, wenn diese gestohlen wurden. Sobald dies detektiert wird, wird das Smartphone gesperrt, sodass keine persönlichen Daten entwendet werden können. ndtvprofit.com

Bares Geld: Der Einsatz von generativer KI spart Bosch über 100 Millionen Euro pro Jahr. Dabei nutzen Sie die KI sowohl intern für den Wissenstransfer und Softwareentwicklung, als auch für den Support. Dabei setzt Bosch sowohl auf die Zusammenarbeit mit großen Firmen wie Microsoft, arbeitet als auch an eigenen KI-Lösungen. heise.de

Elektrifizierter Geschmack: Forscher von Penn State haben eine elektrische Zunge entwickelt, die mithilfe von KI sowohl den Geschmack als auch die Frische von Zutaten und Getränken bestimmen kann. Ob es einmal die Zunge gibt, die einem sagen kann, ob das neue Gericht einem schmecken wird? psu.edu

Mit den Nobelpreisen für künstliche Intelligenz sind wir wohl endgültig im KI-Zeitalter angekommen. Was wir als Gesellschaft nun daraus machen und wie die KI-helfen kann unsere drängenden Probleme zu lösen, dieser Aufgabe müssen wir uns selbst stellen.

In diesem Sinne