KI-Schwemme auf YouTube: Jeder fünfte Beitrag ist "KI-Müll"

Eine neue Untersuchung des Videodienstes Kapwing zeigt ein ernüchterndes Bild: Über 21 % der Videos, die neuen Nutzern auf YouTube vorgeschlagen werden, bestehen aus minderwertigen, automatisch erstellten Inhalten (sogenanntem "AI Slop"). kapwing.com

Milliarden-Übernahmen und Riesen-Investitionen

In der Branche herrscht Goldgräberstimmung, und die Beträge werden immer gewaltiger

  1. SoftBank setzt alles auf OpenAI: Die japanische SoftBank hat ihre Investition von 40 Milliarden Dollar in OpenAI abgeschlossen. Um diese Summe aufzubringen, verkaufte SoftBank-Chef Masayoshi Son unter anderem seine gesamten Anteile an Nvidia. OpenAI wird aktuell mit rund 260 Milliarden Dollar bewertet. cnbc.com

Wenn die KI sich selbst verbessert

Die Forschung macht riesige Sprünge in Richtung Unabhängigkeit vom Menschen

  1. Claude schreibt sich selbst: Boris Cherny von Anthropic gab bekannt, dass im letzten Monat 100 % der Code-Beiträge für das Werkzeug "Claude Code" von der KI selbst geschrieben wurden. x.com
  2. DeepSeek: Das chinesische Unternehmen hat eine neue Architektur vorgestellt, die das Training von Modellen stabiler und kostengünstiger macht. Experten erwarten hier bald den nächsten großen Leistungssprung. arxiv.org

Marktanteile und neue Rekorde

Das Kräfteverhältnis bei den großen Sprachmodellen verschiebt sich

  1. Rechenpower: Das neue Modell GPT-5.2 Pro von OpenAI erreichte in einem schwierigen Mathematik-Test (FrontierMath) einen Wert von 29 % und liegt damit 10 % vor dem bisherigen Spitzenreiter von Google. x.com

Hardware und Experimente: Die KI im Alltag

  1. Der KI-Ladenhüter: In einem Experiment des Wall Street Journal sollte die KI "Claudius" als Verkaufsautomat fungieren. Reporter konnten die KI jedoch so manipulieren, dass sie Waren (sogar eine Spielkonsole) verschenkte, nachdem sie ihr einredeten, sie sei eine sowjetische Maschine in einem "kapitalistischen Flohmarkt". wsj.com

Wohin geht die Reise? Besonders die Zunahme von automatisch erstellten Inhalten auf Plattformen wie YouTube zeigt, wie sehr KI unseren digitalen Alltag bereits flutet. Werden wir in Zukunft überhaupt noch unterscheiden können, was von einem Menschen stammt?

Dazu schreibe ich in der nächsten Woche einen kleinen Bericht.