Streit zwischen Anthropic und dem Pentagon eskaliert

Das US-Verteidigungsministerium steht offenbar kurz davor, die Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Anthropic zu beenden und es als "Lieferkettenrisiko" einzustufen. Grund dafür ist, dass Anthropic sich weigert, weitreichende militärische Freigaben für sein Modell Claude zu erteilen, um Spionage oder die Entwicklung autonomer Waffen zu verhindern. Claude ist aktuell die einzige KI auf den geheimen Systemen des Pentagons. axios.com

OpenAI führt Sperrmodus für ChatGPT ein

Um Nutzer mit hohen Sicherheitsanforderungen besser zu schützen, hat OpenAI einen neuen "Sperrmodus" eingeführt. Dieser deaktiviert gezielt bestimmte Funktionen und beschränkt das Surfen im Internet auf bereits gespeicherte Inhalte, sodass keine Daten ungewollt nach außen dringen können. Damit möchte das Unternehmen gezielt gegen Eingabemanipulationen vorgehen. openai.com

Alibaba greift mit Qwen-3.5 die Spitzenklasse an

Alibaba hat ein neues, offenes visuelles Sprachmodell veröffentlicht. Durch eine clevere Spezialisten-Architektur werden bei Anfragen nur 17 Milliarden der insgesamt fast 400 Milliarden Verknüpfungen aktiviert. Das Modell erreicht fast die Leistung der größten Konkurrenten, ist dabei aber in der Anwendung 60 Prozent günstiger und arbeitet deutlich schneller. qwen.ai

Neues Kraftpaket: Claude Sonnet 4.6

Anthropic hat sein Mittelklasse-Modell aktualisiert. Sonnet 4.6 erreicht oder übertrifft in Leistungstests für Finanzen, Programmierung und Büroaufgaben sogar das hauseigene Flaggschiff Opus 4.5 - und das zu einem Fünftel der Kosten. Besonders die Fähigkeit, Computerprogramme eigenständig zu bedienen, hat sich massiv verbessert. anthropic.com

Apple setzt auf tragbare KI-Geräte

Berichten zufolge treibt Apple die Entwicklung von drei neuen Geräten mit Kamerafunktion voran: eine intelligente Brille, einen Anhänger und neue Kopfhörer. Sie sollen dem Sprachassistenten Siri in Echtzeit visuelle Informationen aus der Umgebung liefern. Das überarbeitete Siri-System, das laut Gerüchten von Googles Gemini angetrieben wird, soll Ende des Jahres erscheinen. bloomberg.com

Figma macht KI-Code sofort bearbeitbar

Die Gestaltungsplattform Figma bietet nun eine direkte Anbindung an das Programmierwerkzeug von Anthropic. Entwickler können damit Benutzeroberflächen, die von der KI entworfen wurden, direkt als bearbeitbare Ebenen in ihre Figma-Zeichenfläche übertragen und dort nahtlos weiter anpassen. figma.com

Google bringt KI-Musik zu Gemini

Mit der Integration des Modells Lyria 3 können Nutzer in Gemini jetzt aus einem einfachen Text oder einem Bild 30-sekündige Musikstücke erstellen - komplett mit Gesang, Liedtext und Titelbild. Um Transparenz zu gewährleisten, wird jedes erstellte Lied mit einem unsichtbaren digitalen Wasserzeichen versehen. blog.google

Die verweigerte Zusammenarbeit der KI-Riesen

Ein viraler Moment bei einem Gipfeltreffen in Indien sorgt für Aufsehen: Auf der Bühne sollten sich führende Köpfe der Tech-Branche an den Händen halten. Sam Altman (OpenAI) und Dario Amodei (Anthropic) verweigerten dies jedoch und hoben stattdessen etwas unbeholfen die Fäuste. Die Szene gilt als Sinnbild für die wachsenden Spannungen und Konkurrenzkämpfe zwischen den führenden KI-Laboren. x.com

Google verdoppelt die Denkleistung mit Gemini 3.1 Pro

Google hat Gemini 3.1 Pro veröffentlicht. Das Modell bietet Verbesserungen beim logischen Denken und setzt sich in vielen Leistungstests an die Spitze, während der Preis im Vergleich zum Vorgänger gleich bleibt. blog.google

Accenture knüpft Beförderungen an KI-Nutzung

Das Beratungsunternehmen Accenture überwacht nun wöchentlich, wie oft seine Führungskräfte KI-Werkzeuge nutzen. Diese Daten fließen direkt in die Bewertung für zukünftige Beförderungen ein. Das Unternehmen möchte damit gezielt erfahrenes Personal dazu bewegen, die neuen Technologien im Arbeitsalltag anzunehmen. ft.com

Spannend bleibt, wie sich der Konflikt zwischen Sicherheit, Ethik oder militärischem und wirtschaftlichem Nutzen weiterentwickelt.